
Sie ist nicht besonders groß - die neue Sonderausstellung im Suhler Waffenmuseum. Ihr Inhalt aber hat es in sich. Kaum einer weiß, dass die DDR ihr eigenes Sturmgewehr produziert hat. Nicht etwa in der Waffenstadt Suhl, sondern im Erzgebirge. Genauer gesagt in Wiesa bei Annaberg-Buchholz.
"Die Ingenieure im VEB Geräte- und Werkzeugbau haben eine Meisterleistung vollbracht", sagt Kurator Rigo Herold. Mit der Wieger entwickelten sie nach dem Vorbild der russischen Kalaschnikow ein eigenes Gewehr. "Nötig war das, um Lizenzproblemen aus dem Weg zu gehen", hat der Kurator recherchiert. Die Wieger sollte dem ostdeutschen Staat vor allem Devisen bringen. Noch kurz vor der Wende liefen Verhandlungen mit Indien, Peru, Ghana und Nigeria.
September 05, 2020 at 02:33AM
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Suhl: Neue Ausstellung informiert über Entwicklung von Sturmgewehr in der DDR - MDR
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Entwicklung
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