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Tuesday, August 25, 2020

Mit "toller Entwicklung" auf ungewöhnlichen Aufstiegsweg - Gießener Anzeiger

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FSG Lumda/Geilshausen hat den Sprung in die Kreisoberliga geschafft, nachdem es im Sommer 2018 noch nach B-Liga roch. Matthias Röhmig hat "gute Mischung" zur Verfügung.

Die FSG Geilshausen/Lumda ist auf einem guten Weg. Foto: Seva

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LUMDA/GEILSHAUSENDer Aufstieg der FSG Lumda/Geilshausen in die Kreisoberliga Süd gehörte sicherlich zu den kurioseren der "Corona-Saison" 2019/20, hatte das Team aus dem Lumdatal bzw. der Rabenau doch zum Zeitpunkt des Abbruches weder auf dem direkten Aufstiegs- noch auf dem Relegationsplatz, sondern "nur" auf Rang drei gelegen. Doch die Quotientenregelung "spülte" die Mannschaft von Trainer Matthias Röhmig auf die erste Position. Dafür, dass die Spielgemeinschaft weniger Partien als die Konkurrenz austragen konnte, waren allerdings alleine die Wetterbedingungen im vergangenen Herbst sowie im Frühjahr verantwortlich, für den Aufstieg aus der Kreisliga A Alsfeld gibt es zudem gute Gründe.

"Wir haben eine tolle Entwicklung genommen, nachdem wir im Sommer 2018 noch in der Relegation zur Kreisliga B standen. Wir haben keines unseres 15 Saisonspiele verloren, dabei nur acht Gegentore und damit die mit Abstand wenigsten in der Liga kassiert und in vielen Spielen auch eine gewisse Dominanz gezeigt. Sicherlich haben wir auch mal gewackelt, haben aber ein insgesamt sehr gefestigtes Team mit einer guten Mischung aus jungen und erfahreneren Spielern. Das Gesamtpaket hat gepasst, daher sehe ich den Aufstieg durchaus als gerechtfertigt an", fasst der Coach der FSG, der die Meisterschaft aber natürlich gerne auf dem Platz gefeiert hätte, zusammen. "Es wäre schön gewesen, den größten Vereinserfolg auch mit der nötigen Emotionalität feiern zu können. Das fehlt einem schon. So gab es zwei, drei Fläschchen Bier bei einer Skype-Party!"

Für die neue Saison in der Kreisoberliga bleibt das gewachsene Team beisammen, mit Alexander Zimmer (FSG Kirtorf) und Benjamin Weiss (SG Trohe/Alten-Buseck) wurden zwei externe Zugänge verpflichtet, mit Niklas Julitz und Marius Kracht sollen zudem zwei Junioren aus dem eigenen Nachwuchs an die Senioren herangeführt werden. Mit der Vorbereitung auf die neue Runde zeigt sich der Trainer von Lumda/Geilshausen bislang sehr zufrieden, mit einem 2:1-Erfolg über den Gruppenligisten SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen gelang auch schon ein Achtungserfolg. "Aber gegen den MTV 1846 Gießen (0:9, die Redaktion) haben wir uns beispielsweise eine blutige Nase geholt, daher sollte man diese Spiele nicht überbewerten", relativiert das Lumdaer Urgestein und führt noch aus. "Wichtig ist, aus diesen Spielen Erkenntnisse zu gewinnen. Ich bin bislang mit der Resonanz in den Einheiten zufrieden, die längere Pause bietet auch endlich einmal Zeit für eine vernünftige Sommervorbereitung. Da bleibt Zeit, um mal taktische Dinge anzugehen oder mal aufs Tempo zu drücken, da man auch zwischendurch eine kleine Pause einlegen kann!"

Was Ziele angeht, gibt sich Matthias Röhmig aber zurückhaltend: "Die erste Devise heißt Klassenerhalt. Wir haben sicherlich ein Team mit vielen jungen Spielern und reichlich Potential, aber wir sollten schon ein wenig demütig an die Aufgabe herangehen."




August 25, 2020 at 12:40PM
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